Achtklässler üben lebensrettende Sofortmaßnahmen 06/2016

Wer über lebensrettende Sofortmaßnahmen Bescheid weiß, gerät bei Unfällen im Straßenverkehr, in der Arbeit oder zu Hause nicht so leicht Panik, sondern ist in der Lage schnell Hilfe zu leisten.

Worauf es dabei besonders ankommt, lernten unsere Schüler der Ganztagesklasse 8 bei Rot-Kreuz-Ausbilder Alois Schaubert kennen. Er zeigte ihnen nicht nur, wie sie Wunden mit einem Druckverband versorgen, bewusstlose Personen in die stabile Seitenlage bringen oder bei Herzstillstand eine Reanimation durchführen können, sondern legte großen Wert darauf, dass sie es bei ihren Mitschülern oder am Reanimationstorso selbst ausprobierten. Im Ernstfall dürften sie keine Berührungsängste vor Verletzten haben, denn jede Minute zählt. Dabei sollen sie aber immer kühlen Kopf bewahren und sich nicht selbst in Gefahr bringen. Deshalb sei es wichtig, die Unfallstelle abzusichern und an den Notruf mit den fünf „W“ zu denken. Auch die Scheu vor technischen Geräten verloren unsere Achtklässler bei der Einweisung in die Handhabung eines Defibrillators, der mit genauen Anweisungen vorgibt, welche Schritte bei der Hilfeleistung erfolgen sollen.

Text und Bilder: Martin Hofbauer