Die Sonne lacht den Adalbert-Stifter-Schulen in Wegscheid 04/2016

1000 Euro für Präsentation der Photovoltaikanlage auf der Schulhomepage

Mit einer freudigen Mitteilung überraschte uns der Solarenergieförderverein Bayern. Unsere Schule wird bundesweit mit dem ersten Platz ausgezeichnet und erhält 1000 Euro Preisgeld, weil auf der Homepage unserer Schule die Informationen zu unserer schuleigenen Photovoltaikanlage am attraktivsten präsentiert werden.

Was vor 20 Jahren für viele noch eine unbekannte Zukunftstechnologie war, kennt heute jedes Schulkind, denn auch auf vielen Dächern im Bereich unserer Marktge-meinde Wegscheid finden sich Photovoltaikanlagen, die günstigen Sonnenstrom produzieren. Eine der allerersten Anlagen ging am 4. Juli 1995 in unserem Schulgarten ans Netz und lieferte seitdem über 17500 Kilowattstunden Strom – eine stattliche Energiemenge, mit der ein 4-Personen-Haushalt mindestens 4 Jahre lang mit Energie versorgt werden könnte. Ermöglicht wurde die Installation der Anlage damals durch das Projekt „Sonne in der Schule“, mit dem die Bevölkerung verstärkt über diese Form der regenerativen Energiegewinnung aufgeklärt werden sollte. Nach mehreren Anträgen erhielten auch wir eine Anlage, die in einer Gemeinschaftsarbeit des damaligen Konrektors Norbert Würfl zusammen mit der 7. Klasse und dem Hausmeister Willi Lorenz aufgebaut wurde.

Aus Anlass des 20jährigen Jubiläums erstellten unser Konrektor Martin Hofbauer und unsere Systembetreuerin Andrea Schweitzer eine Präsentation über die Photovoltaikanlage auf der Wegscheider Schulhomepage, mit der wir uns an einem Online-Wettbewerb des Solarenergiefördervereins Bayerns beteiligten. Von Jury-Mitglied Fabian Flade kam nun die Nachricht, dass unserem Online-Auftritt bundesweit der mit 1000 Euro dotierte 1. Preis zuerkannt werde. Neben den Informationen zur Historie des Projekts fand vor allem die lückenlose Dokumentation der monatlichen Erträge und deren Aufbereitung große Anerkennung bei der Jury. Damit haben wir uns gegen starke Mitkonkurrenten durchgesetzt wie das Welfen-Gymnasium in Schongau (2. Platz, 700 EUR), die Kurt-Tucholsky-Schule in Flensburg (3. Platz, 400 EUR) und das Johannes-Butzbach-Gymnasium in Miltenberg (3. Platz, 400 EUR).

Für unsere Rektorin Monika Berg, macht sich die Photovoltaikanlage damit in mehr-facher Weise bezahlt. Zum Sonnenstrom frei Haus und der daraus resultierenden Schonung des Klimas, kommen die Einsatzmöglichkeiten der Anlage als Anschau-ungsobjekt im Unterricht und mit dem stattlichen Preisgeld kann jetzt ein Teil der Ausstattung für das geplante Antolin-Lesezimmer angeschafft werden.

Große Freude über den mit 1000 Euro dotierten ersten Preis herrscht nicht nur bei Rektorin Monika Berg (Bildmitte), sondern auch bei den Schülern der Klasse 1a, denn mit dem stattlichen Preisgeld kann ein Teil der Ausstattung für das geplante Antolin-Lesezimmer angeschafft werden.

Text und Bild: Martin Hofbauer